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Wege zum Recht in Ansbach

Wirtschaftsinformationen

In Ansbach sind u.a. kunststoffverarbeitende Industrie und Gewerbebetriebe (Oechsler AG, Heinlein Plastik, u. a.) und die Automobilzulieferindustrie (Robert Bosch GmbH ) angesiedelt. Die Robert Bosch GmbH befindet sich im Ortsteil Brodswinden. Sie hat ca. 2500 Mitarbeiter und ist damit zugleich einer der wichtigsten Arbeitgeber in der Region.

Als namhafter Holz- und Bautenschutzhersteller hat sich darüber hinaus die r Pigrol Farben GmbH für den Standort Ansbach entschieden. Im Jahr 2002 hat diese die Kulba Bauchemie übernommen.

Von Bedeutung ist auch die Diehl Metering GmbH (bis 30. September 2014 Hydrometer GmbH), die ein weltweit bekannter Hersteller von Wasser- und Wärmezählern ist.

Eine gewisse wirtschaftliche Bedeutung spielen auch die Medien:

  • Fränkische Landeszeitung (FLZ), Tageszeitung im Verbund mit den Nürnberger Nachrichten (NN); mit dem Anzeigenblatt Woche im Blick (WiB)

  • WochenZeitung (WZ)

  • ANBLICK – Das Stadtmagazin für Ansbach und Umgebung

  • KASPAR – Das Stadtmagazin der Hochschule Ansbach

  • Ansbach Plus, ein Online-Magazin

In Ansbach sind die Hörfunkprogramme Radio 8 und Radio Galaxy ansässig.

Ansbach verfügt über ein Einkaufszentrum, das 1997 errichtet wurde. Es befindet sich nordwestlich der Altstadt und ist unter der Bezeichnung Brücken-Center bekannt.

In Bezug auf den Schienenverkehr ist der Bahnhof Ansbach nicht nur Ausgangsbahnhof der S-Bahnlinie S4 Richtung Nürnberg, sondern zugleich ein Knotenbahnhof. Er liegt an den Bahnstrecken Nürnberg – Crailsheim und Treuchtlingen – Würzburg. Der einzige Personenbahnhof der Stadt ist Fernverkehrshalt und wird zweistündlich von Intercity-Zügen in Richtung Stuttgart / Karlsruhe bzw. Nürnberg angefahren. Vereinzelt verkehren auch Intercity-Verbindungen nach Hamburg-Altona und München bzw. Berchtesgaden.

Über die Bahnstrecke Nürnberg-Crailsheim ist Ansbach als Teil des Verkehrsverbundes Großraum Nürnberg mit der Linie S4 an das Schnellverkehrsnetz der Metropolregion Nürnberg angeschlossen

Fernstraßenmäßig liegt Ansbach liegt der Bundesautobahn 6 und ist über die Anschlussstellen Ansbach, Herrieden / Ansbach-West und Lichtenau zu erreichen. Ferner führen die Bundesstraße 13 und die Bundesstraße 14 durch das Stadtgebiet.

Kartenansicht

Geographie

Ansbach ist hinter München, Nürnberg, Augsburg, und Ingolstadt die flächengrößte Stadt Bayerns. Sie ist eine kreisfreie Stadt und zugleich Sitz der Regierung und der Bezirksverwaltung von Mittelfranken sowie des Landratsamtes Ansbach. Zu früheren Zeiten wurde sie, wie heute noch, nach dem sie durchlaufenden Bach, als Onolzbach oder Onoldsbach bezeichnet.

Ansbach liegt südwestlich von Nürnberg ( ca. 40 km)und südöstlich von Würzburg (ca. 60 km) Die unmittelbaren Nachbargeminden sind im Landkreis Ansbach gelegen und sind

Weihenzell (im Norden), Petersaurach, Sachsen bei Ansbach (im Osten), Lichtenau, Weidenbach (im Südosten), Burgoberbach (im Süden), Herried (im Südwesten), leutershausen (im Westen) und Lehrberg (im Nordwesten)

Die wesentlichen Daten sind:

Bezirksregierung: Mittelfranken

Höhe: 405 m ü. NN

Fläche: 99,91 km²

Einwohner: 41.159 (Dez. 2015)

KFZ-Kennzeichen: AN

Stadtgliederung 54 Ortsteile, namenlich

Ansbach, Aumühle, Bernhardswinden , Brodswinden, Claffheim , Dautenwinden , Deßmannsdorf , Dombach im Loch , Dornberg , Egloffswinden, Elpersdorf b. Ansbach, Eyb, Fischhaus, Galgenmühle, Geisengrund, Gösseldorf, Hammerschmiede, Heimweg, Hennenbach, Höfen, Höfstetten, Hohe Fichte, Höllmühle, Käferbach, Kaltengreuth, Kammerforst, Katterbach, Kurzendorf, Liegenbach, Louismühle, Meinhardswinden, Mittelbach, Neudorf, Neuses b. Ansbach, Oberdombach, Obereichenbach, Pfaffengreuth, Rabenhof, Schalkhausen, Scheermühle, Schockenmühle, Steinersdorf, Strüth, Untereichenbach

Geschichte

Die Geschichte der Stadt Ansbach liegt weitestgehend im Dunkeln.

Bekannt ist jedoch, dass das heutige Ansbach in der Zeit von 1385 (bis 1791) die Haupt- und Residenzstadt mehrerer zollerscher Herrschaftsbereiche war. Hervorzuheben ist, dass Ansbach im 15. Jahrhundert unter der Bezeichnung Brandenburg-Ansbach unabhängig.blieb, als die Hohenzollern 1415 (unter Friedrich I.) zu Kurfürsten von Brandenburg aufstiegen. Das Schicksal, mit Brandenburg vereint zu werden, blieb Ansbach also erspart.

Im Jahre 1709 wurde die Fayence-Manufaktur gegründet, die ab 1710 produzierte und damit einer der wesentlichen wirtschaftlichen Faktoren der Region wurde. Bis etwa 1725 beschränktte sich Ansbach auf das blauweiße Dekor aus Rouen. Später wurden Mangan, Grün und Gelb in das Sortiment aufgenommen.. Richtig berühmt wurde Ansbach, als unter J. G. Ch. Popp das Kopieren des chinesischen Dekors der Grünen Familie gelang. Die Manufaktur bestand mit einer kurzen Unterbrechung 1806/1807 bis 1839.

1806 wurde Ansbach Hauptstadt des neu gebildeten Rezatkreises. Mit der Verordnung vom 29. November 1837 wurde aus dem Rezatkreis am 1. Januar 1838 Mittelfranken, einer von damals acht Kreisen in Bayern. Der Verwaltungssitz blieb in Ansbach und kam wegen der hohen Verschuldung des größeren Nürnberg nicht dorthin.

Im Jahre 1900 wurde nach zunehmenden Problemen bei der Trinkwasserversorgung das städtische Wasserwerk im 25 Kilometer entfernten Gersbach in Betrieb genommen. Dieses liefert 98 % des Trinkwassers, allerdings gemeinsam mit dem 1966 errichteten zweiten Werk in Schlauersbach.

Im zweiten Weltkrieg kam es zu großen Zerstörungen der Innenstadt. So weim Bombenangriff der US-Air-Force im Rahmen der „Operation Clarion“ auf das Ansbacher Bahnhofsviertel am 22. und 23. Februar 1945 unter anderem der Bahnhof, weite Teile des Hofgartens und die Gebäude der damaligen Oberrealschule zerstört. Hiervon betroffen war auch darunter das im 18. Jahrhundert entstandene Zocha-Schlößchen,

Vom 13. März 1945 bis 4. April 1945, kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges in Deutschland, bestand im Ort ein Außenlager des KZ Flossenbürg mit 700 Häftlingen. Diese mussten unter erbärmlichen bedingungen Zwangsarbeit für die Reichsbahn verrichten, was zu täglichem Tod von zwischen drei und fünf Häftlinge führte.

Ein unrühmliches Kapitel ist auch das kriegsende, bei dem sich der neunzehnjährige Student Robert Limpert aktiv für die kampflose Übergabe der Stadt an die US-Truppen einsetzte. Erwurde von Hitlerjungen verraten und vom Kampfkommandanten der Stadt, Oberst Meyer, persönlich am Tor des Rathauses aufgehängt. Zum Gedenken an dieses Vorkommnis sollten mehrere Gedenkzeichen im Ort zur Erinnerung angebracht werden, allerdings konnte dies nur gegen große Widerstände aus Teilen der Bürgerschaft im Laufe der Jahre umgesetzt werden. Gedenktafeln finden sich an der Ludwigskirche, am Gymnasium Carolinum Reuterstraße 9 und an der Kronenstraße 6.

Nach Ende des Zweiten Weltkriegs gehörte Ansbach zur Amerikanischen Besatzungszone. Das Militär besetzte das ehemalige markgräfliche Gesandtenhaus an der Promenade, heute Sitz des Ansbacher Verwaltungsgerichts, als Regierungssitz.

Medial bekannt wurde Ansbach zunächst im Jahre 2009, als sich der sogenannte Amoklauf von Ansbach im örtlichen Gymnasium Carolinum ereignete, bei dem neun Schüler und eine Lehrerin verletzt wurden. Eine weitere mediale Aufmerksamkeit erfuhr Ansbach 2016, als durch einen islamistischen Sprengstoffanschlag beim Musikfestival Ansbach Open, das jährlich auf dem Gelände der Ansbacher Reitbahn stattfindet, 15 Menschen verletzt wurden und der Täter starb.

Kultur und Sehenswuerdigkeiten

Theater und andere Einrichtungen

  • Theater Ansbach
  • Kammerspiele Ansbach
  • Theater Kopfüber

Museen

  • Markgrafenmuseum (mit Kaspar-Hauser-Abteilung)

Sehenswürdigkeiten sind der Martin-Luther-Platz mit St. Johannis, die Residenz, die Orangerie, der Behringhof, die Residenz Ansbach, der Hofgarten, und das Herrieder Tor, erbaut im 18. Jahrhundert von Johann David Steingruber

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