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Wie mit Öl Geld verbrannt wurde

In die POC-Fonds investierten über 10.000 Anleger Kapital im dreistelligen Millionenbereich. Inzwischen wurden jedoch nicht nur die Ausschüttungen eingestellt. Vielmehr forderten die jeweiligen Fonds Anfang Juli 2015 die Anleger zur Rückzahlung von Ausschüttungen auf.

Das Geschäftsmodell von POC klang für Anleger zu Beginn äußerst verlockend. Ende 2008 wurde der erste Öl-Fonds von POC, die Beteiligung POC Eins GmbH & Co. KG aufgelegt. Hierbei sollten die Anlegergelder in eine Objektgesellschaft in Kanada investiert werden, die wiederum bereits produzierende Öl- und Gasquellen erwerben sollte. Der Fonds versprach Ausschüttungen in Höhe von 12 % p.a..

Nachdem POC Eins wie versprochen zunächst die Ausschüttungen zahlte, wurden weitere POC-Fonds gegründet. In die POC-Fonds investierten über 10.000 Anleger Kapital im dreistelligen Millionenbereich. Inzwischen wurden jedoch nicht nur die Ausschüttungen eingestellt. Vielmehr forderten die jeweiligen Fonds Anfang Juli 2015 die Anleger zur Rückzahlung von Ausschüttungen auf.

Die Geschäftsführung der Fonds erklärt dies mit dem Verfall des Ölpreises, was auf den ersten Blick tatsächlich nachvollziehbar erscheint – immerhin liegt dieser gegenwärtig bei nicht einmal CAD 50,00 pro Barrel Öl. Bei genauerer Betrachtung dürfte man jedoch zu dem Ergebnis kommen, dass schon im Jahr 2013 erhebliche Verluste erwirtschaftet worden sind. Zu diesem Zeitpunkt lag der Ölpreis jedoch noch bei über CAD 90,00 pro Barrel. Damit dürfte auf der Hand liegen, dass nicht der Verfall des Ölpreises für die Verluste bei den POC-Fonds verantwortlich ist.

Für die Anleger stellt sich nun die Frage, ob sie ihr investiertes Kapital jemals zurück erhalten.

„Nach unserer Auffassung ist das mehr als fraglich, zumal sich die Objektgesellschaft der Fonds, die kanadische COGI Ltd. Partnership, inzwischen in Insolvenz befindet,“ so eine im Kapitalanalgerecht führende Rechtsanwältin, die bereits eine Vielzahl von Anlegern der POC-Fonds vertritt. „Wir prüfen für unsere Mandanten daher sämtliche Möglichkeiten, um den Schaden, der ihnen aus den Beteiligungen an POC entstanden ist, zu beseitigen. Gerade mit Blick auf die Plausibilität der Fonds haben wir bereits ´vorläufige´ Hinweise des für die Berufung zuständigen Kammergerichts erhalten, wonach die Emissionsprospekte in wesentlichen Punkten fehlerhaft sein dürften. Dies kann zu einem Anspruch auf Schadensersatz gegen die Initiatoren der POC sowie gegen Anlageberater, die die Beteiligung an POC empfohlen haben, führen.“


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Über den Autor

Rechtsanwältin Aylin Pratsch

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